Die TPD2

Vor etwa 5 Jahren beschloss die EU-Kommission, E-Zigaretten und deren Zubehör in die Tabakproduktrichtlinie einzubeziehen.

Zum damaligen Zeitpunkt war geplant, dass E-Zigaretten, Liquids & Co mit unter die Arzneimittel-Richtlinie fallen zu lassen. Nachdem sich Verbraucher EU-weit in einer selten dagewesenen Graswurzelbewegung an das EU-Parlament wandten, kam Bewegung in die Meinungsbildung des Parlamentes.

In einer jahrelangen Diskussion bauschten die Gegner der E-Zigarette diesen eigentlich kleinen Absatz zu einem bedeutenden Punkt auf.

Letztlich endete die Schlacht auf EU-Ebene mit der Verabschiedung der heute bekannten TPD2. Eine Klassifizierung der E-Dampfprodukte als Arzneimittel wurde erfolgreich verhindert. Weiterhin blieb uns eine Begrenzung auf eine unzumutbar geringe Nikotinmenge erspart.

Aufgrund der absurden Regulierung gelten ab sofort folgende Punkte:

  • Liquids / Basen mit Nikotin: maximal je 10ml – maximale Nikotinstärke 20mg/ml
  • Liquids / Basen ohne Nikotin haben keine Einschränkungen
  • Flaschen mit Nikotin müssen Kindersicher sein
  • Die Verpackungsoberfläche von Liquidflaschen mit Nikotin muss zu je ein Drittel mit Warnhinweisen betreffend der Gefährlichkeit von Nikotin versehen sein
  • Zu jedem Liquidfläschchen muss es einen umfangreichen Beipackzettel geben, der über Inhaltsstoffe, toxikologische Untersuchungen sowie Nachweise zu suchterzeugenden Wirkungen der Flüssigkeiten für E-Zigaretten informiert
  • Bestimmte Zusatzstoffe, die den Eindruck zu einem gesundheitlichen Nutzen bringen sind verboten
  • E-Zigaretten die bis zum 20.11.2016 auf den Markt gekommen sind und nicht TPD2-konform sind, dürfen nicht mehr verkauft werden

Gemäß der TPD2 gibt es nun Nikotin Shots für Selbstmischer, diese können der 0mg Base welche weiterhin problemlos in größeren Einheiten erhältlich ist, zugegeben werden.



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